Vergangenes Frühjahr haben wir unsere Zimmer nach 11 Jahren wieder “auf Vordermann” gebracht. Da hat sich viel verändert: neue Ausziehcouchen, Boden, Vorhänge (verdunkelbar), …
Freitag Vormittag hatten wir wieder unseren Tuffi startklar gemacht und sind dieses Jahr das erste Mal zum Oberneureithbauern gefahren. Unser Ziel war die Hirschgrubenalm. Für die Kleineren waren “Stygor” und “Eidfaxy” unsere Isländerponys mit dabei. Die Größeren konnten den Steig durch den Wald hinaufwandern. Kurz vor der Alm, wo der Steig wieder in den Forstweg einmündet, liegt einer der schönsten Flecke dieser Wanderung. Ein kleiner “See”, wir sagen dazu große Lacke, liegt da fein säuberlich ausgezäunt von der restlichen Weide.
Für die Kinder immer wieder interessant was sich da alles so tummelt. Von Wasserflöhen, Libellenlarven, kleinen Wasserschlangen und den Molchen kann man alles beobachten. Solche Biotope sichern den Alpenmolchen und anderen Lurchen das Überleben in den Bergen, und das schon seit Jahrtausenden.
Da unser alter Combidämpfer schon etwas in die Jahre gekommen war, und unsere Köche mit dem Ergebnis nicht immer zufrieden waren, haben wir uns einen neuen “Combi” angeschafft. Als Bewährungsprobe mußte er gleich für unser Dessertbuffet die Kostproben der legendären Salzburger Nockerl garen.
Kostprobe Salzburger Nockerl
Unser neuer Combi
Wie ihr selber sehen könnt, können wir mit dem Nockerln sehr zufrieden sein, und das waren natürlich auch alle Testesser.
Wenn man von Hüttschlag aus Richtung Westen den steileren Anstieg hinter der Kirche hinaufwandert, kommt man nach ca. 1 Stunde Gehzeit in ein wunderschöhnes Hochtal, die “Reitalm”. Sie ist dieses Jahr noch nicht sehr lange über dem normalen Almweg erreichbar, da riesige Schneelawinenmassen den Weg noch bis Juni versperrt hatten. Somit hat auch das Rotwild, daß hier überwintert, lange die Ruhe genossen, und konnte sich schon den ersten Sommerspeck anlegen.
Bis in den Frühsommer kann man von der Terrasse der Reitalm aus, immer wieder am Gegenhang die Hirsche sehen und beobachten. Wenn dann im Herbst die Hirschbrunft beginnt schwärmen die Hirsche in alle Himmelsrichtungen aus und kehren erst wieder nach dem ersten Schneefall in das Reitalmtal zurück.
Dass man bei uns im Kinderhotel Waldhof gut schwimmen kann, das wissen nicht nur unsere Gäste, sondern natürlich auch meine Kinder. Johanna hat im Schwimmkurs ihre ersten Längen absolviert und ist jetzt so oft wie möglich im Hallenbad oder – wenn es die Sonnenstrahlen zulassen – draussen im Naturschwimmteich um den Kaulquappen nachzujagen. Da wollte unsere kleine Katharina nicht immer zuschauen. Baden ist auch für sie immer ein Riesenspaß, nur beim Tauchen da protestiert sie hin und wieder.
Da das Großarltal mit seinen 40 bewirtschafteten Almen als “Tal der Almen” bekannt ist, haben wir uns gedacht, daß auch unsere kleinen Hasen gerne in so einer Alm wohnen würden. Mit diesem Gedanken sind wir gleich nebenan zur Zimmerei Unterkofler gegangen. Nach langen Grübeln und Bauen wurde das Heim auch pünktlich zum Sommerbeginn geliefert. Es war auch schon höchste Zeit, denn es kündigte sich bei unseren Häsinnen schon Nachwuchs an. Kaum hatten die “werdenden Mamis” ihr Quartier bezogen, hat sich bei der ersten schon der Nachwuchs eingestellt. Mittlerweile haben die 25 Junghasen ein Alter von 6 Wochen erreicht, und somit dürfen die Mamis wieder frei herumlaufen. Die Kleinen müssen noch ein wenig drinnen bleiben und größer werden, damit Nachbars Katze ihnen nicht zu nahe kommt.