Gestern morgen kam unser Hausmeister Sepp freudestrahlend vom Tiere füttern zurück und verkündete, dass unsere Schnucki endlich Nachwuchs bekommen hat! Am Nachmittag mussten auch wir unsere Neugier stillen und so machten Johanna, Katharina und ich uns auf den Weg zu unserer “Waldhof-Ranch”. Dort trafen wir Opa Lenz und der hat sich mit uns den neuen Waldhofbewohner angesehen. Natürlich musste Johanna das kleine Zicklein auch streicheln und Opa zeigte ihr, wie schnell das Herz der kleinen Ziege schlägt.
Katharina hat das ganze Geschehen aus sicherer Entfernung beobachtet, denn ganz geheuer waren ihr die vielen Tiere dann doch nicht. Auf Mama’s Arm ist es halt doch am sichersten (daher auch das Wackeln beim Filmen).
Übrigens – das Zicklein ist ein “Mädchen” oder in der Mundart auch “Hedei” (weibliches Zicklein) genannt und braucht jetzt unbedingt noch noch einen Namen. Fällt euch ein passender ein? Wir freuen uns auf eure Vorschläge!
Da unser Patenkind Lukas nicht nur ein guter Schifahrer ist, sondern sich bei den Langlaufschulmeisterschaften gut geschlagen hat, versuchte er sich auch bei den Ortsmeisterschaften. Eine Woche noch fest trainieren und schon war der besagte Tag gekommen. Mit der perfekten Skikleidung von der Firma seines Papas “Thelimit” und neu gewachsten Schiern, konnten dann auch nicht mehr viel daneben gehen. Nur ganz knapp war er am ersten Platz vorbeigeschrammt, doch für das erste Mal nicht schlecht. Gratulieren möchten dem Luki seine “Gödenleute”, der Wurzel und das Waldhofteam.
Unsere Johanna darf öfters mal mit Sepp zum Ponyreiten auf unsere Waldhof-Ranch gehen. Eidfaxy und Stygor brauchen schließlich viel Bewegung und freuen sich immer auf Besuch. Nach ein paar Runden auf Eidfaxy’s Rücken (der ist ihrer Meinung nach der “Bravere”) wollte auch sie mal die Große sein und das Pony führen. Gesagt getan – Eidfaxy folgte ihr auf Schritt und Tritt. Doch so lustig, wie sie es sich dachte, war das dann doch nicht. Daher musste sich jemand aufs Pony setzen. Und da ich mit unserer Katharina beschäftigt war (Gott sei Dank), blieb nur mehr Sepp übrig. Natürlich holte ich schnell mein Handy raus, denn so eine Gelegenheit gibt es nicht oft. Schaut selbst, wovon ich erzähle:-)
Wie jedes Jahr sind wir auch diesmal wieder dabei, beim Faschingstreiben der Dorfwirte in Großarl. Heuer ging es etwas gruseliger zu im Kinderhotel Waldhof. Alle waren als “Graf Dracula und Co” verkleidet und machten sich nach dem Mittagessen mit unserem Tuffi auf zum Faschingstreiben. Zuerst ging es aber noch durch den Ortsteil Unterberg, um ein paar Kollegen zu besuchen, bevor wir am Dorfplatz eintrafen. Der Nachmittag war wie immer viel zu kurz, doch die Arbeit wartete schon. Aber nach dem Abendessen werden wir noch mal eine Spur durch Großarl ziehen.
Eigentlich wollten wir dieses Jahr noch nicht damit beginnen. Ich meinte das Schifahren, mit unserer Tochter Johanna. Letztes Jahr hat sie noch gar keine Eifer gezeigt an den Schwüngen mit den zwei Brettern, die für manche die Welt bedeuten. Doch nun ist sie schon vier Jahre und wollte uns zeigen, dass es dieses Jahr schon viel besser geht, mit den Bögen. Letztes Jahr war das einzige was sie interessiert hat, das “Schuss” fahren, egal wie steil der Hang war, und egal was Mama und Papa gesagt haben. Nun nahm sich meine Frau den Wünschen an und machte sich auf zur Kinderwiese. Die Fischbacherwiese ist ein idealer Übungshang, Neigung und Sonneneinstrahlung perfekt, Pistenpräparierung auch. Da kann man auch noch im März auf “Pulverschnee” üben. Doch Schilehrer sein bei den eigenen Kindern, das ist nicht so einfach. Nach ein paar Fahrten brannten Christine Oberschenkel und auch der Eifer von “Beiden” war verflogen. Als ich mit der kleinen Katharina sie besuchte um die Fortschritte zu dokumentieren, stellte Christine überzeugt fest: Wenn wir schon so gute Schischulen in Großarl haben, sollte auch Johanna bei den Profis das Schifahren lehrnen.
Vor kurzen waren wir selber im Schigebiet Großarl unterwegs. Gemeinsam mit den Kindern haben wir einen schönen Tag am Berg genossen und sind bei einigen Hütten eingekehrt. Bevor wir aber die Talabfahrt antreten konnten, war ein Besuch beim “Roland” noch Pflicht. Der “Roland” ist der Wirt in der Zapfenbar, an der Alpentaveren. Wenn man die Abfahrt unter dem neuen Harbachsechser runterkommt, führt kein weg an der Zapfenbar vorbei. Die Abfahrt war auch nachmittags noch im super Zustand, und die Stimmung in der Hütte war genauso gut. Nur Johanna meiner kleinen Tochter war die Musik drinnen zu laut. Sie genoss Ihren Tee auf der Sonnenterrasse. Nach gelungenen Einkehrschwung machten wir uns dann vor Einbruch der Dunkelheit wieder auf den Weg nach Hause.