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Musifest der Trachtenmusikkapelle Großarl

Dieses Jahr feiert die Trachtenmusikkapelle (TMK) Großarl das 160jährige Jubiläum. Dies ist ein besonderer Anlass, ein Fest zu feiern. Zum Auftakt am Samstag Abend dem 31. Juli, gab die TMK aus Oberwang ein Stelldichein vor der Panoramabahn. Sie wurden vom Großarler Kapellmeister Peter Gappmaier und dem Publikum, unter das sich auch viele Gäste vom Kinderhotel Waldhof gemischt hatten, mit großen Applaus begrüßt und begeisterten die Leute mit ihren Formationen. Danach marschierten wir alle gemeinsam zum Großarler Mehrzweckshaus, wo noch fleißig gefeiert wurde. Für alle, die gestern noch nicht die Zeit gefunden haben das Fest zu besuchen, die haben auch noch heute, am 1. August, die Möglichkeit, beim Frühschoppen oder während des Tages dem Fest der Großaler TMK beizuwohnen.


Museum und Musik

Am Donnerstag gab es was zu feiern, 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Hüttschlag. Gefeiert wurde mit einer interessanten Schauübung der Florianijünger und der  Eröffnung der neuen Sonderaustellung “Feuerwehr einst und jetzt” im Nationalparkmuseum Hohe Tauern in Hüttschlag. Zu dieser Festlichkeit hat das Musikum Salzburg mit all seinen jungen Musikanten den Tag gestaltet mit dem Thema “Museum und Musik”. Im ganzen Areal gaben die  Musikanten ihr Können zum Besten, sei es am Museumsgelände oder im Gasthof Talwirt. Alle waren begeistert vom Können der Nachwuchsmusikanten.

Da kann man allen Mitwirkenden  nur gratulieren.

Leiden-Christi-Singen in Grossarl

Ein Brauch der nur noch in Großarl gepflegt wird ist das Ölbergsingen am Gründonnerstag und das Leiden-Christi-Singen am Karfreitag im Dorf. Abends beim Einbruch der Dunkelheit begeben sich die umliegenden Bauern am Gründonnerstag und am Karfreitag “Dorfer” (Männer aus dem Ortskern) von 20:00 Uhr abends bis 04:00 morgens zu jeder vollen Stunden zur Kirche. Von dort wird dann in einzelnen Stationen durch das Dorf der Leidensweg Christi besungen. Zwischen den vollen Stunden stärken sich die Männer in den einzelnen Gaststätten um den Marktplatz, bei privaten “Gönnern” oder im Pfarrzentrum. Abends um 20:00 Uhr sind noch zahlreich Zuhörer anzutreffen aber ab Mitternacht werden sie immer weniger. Doch auch noch spät nachts hat der Besuch dieses Brauchtums etwas Besonderes. Wenn man nach der Hektik des Abends auf den Dorfplatz kommt, wird man sofort in österliche Stimmung versetzt. Wer die Möglichkeit hat, darf dieses einmalige Schauspiel nicht verpassen!

Offizielle Eröffnung der 11. Ladyschiwoche im Großarltal

Nach einer gelungen Sumpfkrötenparty mit  CD-Präsentation im Partyzelt der 11.  und erfolgreichsten Ladywoche in Großarl, kamen auch heute wieder zahlreiche Gäste und Einheimische zur offiziellen Eröffnung der diesjährigen Festwoche. Unsere Bergbahnenchefin Gertraud Gerzer, der Tourismusverbandsobmann und Almröslwirt Franz Zraunig und unseren Bürgermeister der südlichen Nachbargemeinde Hüttschlag, Hans Toferer richteten ein paar Worte an das Publikum, bevor die Band mit Boogi Woogie Sound dem Publikum einheizte. Das lies sich natürlich unser treuer Ladywochenstammgast “Boogie Woogie Hans” nicht nehmen, um ein paar Tanzeinlagen mit seiner Partnerin auf der Bühne zum Besten zu geben. So ist die 11. Ladyschiwoche nun eröffnet und wir freuen uns schon auf die flogenden Tage. Ein buntes Rahmenprogramm wird neben dem Gratisschipass für alle Damen geboten. Der Bogen spannt sich von Ladyschirennen mit Hüttenparty und anschließender Nachtgondelfahrt, über Auftritte der Stargruppe “Smokie”, die “Crazy Guys” und zum Abschluss am Samstag die Osterhasenparty mit DJ Matty Valentino.

15. Jubiläums Blasius Schlenkerfahrt Familienhotel Waldhof

Zu “Maria Lichtmess” (2. Februar) erhielten die Dienstboten früher von den Bauern für das vergangene  Jahr ihren Lohn. Viele blieben auch weiterhin beim selben Bauernhof. Wer aber den Bauern wechselte und noch keinen neuen Arbeitsplatz hatte, der steckte sich beim Kirchgang einen Löffel an den Hut. So sahen alle Bauern sofort, wer noch einen “Kostplatz”  für das nächste Jahr suchte. Wenn es dann soweit war und der Dienstplatz wechselte, wurde dann am Blasiustag, einen Tag nach Maria Lichtmess, gesiedelt. Mit “Hab und Gut” wurde er dann vom neuen Bauern meist mit dem Pferdegespann abgeholt.  Die ganzen Habseligkeiten hatten in einer einfachen Holzkiste Platz.

Kinderhotel – Waldhof Advent in der “Alten Wacht”

500 Jahr lang war die “Alte Wacht” das Eingangstor nach Großarl, bis sie 1987 die große Bogenbrücke von ihrem Zweck abgelöst hat. So manches Fuhrwerk wurde bei der Durfahrt kontrolliert. Hin und wieder wurde sie auch mal dicht gemacht. Man fährt jetzt das ganze Jahr daran vorbei, doch beim Salzburger Bergadvent bietet sich eine einmalige Gelegenheit auch mal dort wieder einzukehren. Bei toller Bewirtung der Familie Dorfer können einigen alten Geschichten gehört werden, wie z. B. “In der Wacht haben mal 2 Familien gewohnt” und das bei einer Küche, einer Stube und 3 Schlafzimmer? Wo war denn damals der Spielplatz für die Kinder, hat meine Tochter Johanna gefragt?

Nun hat der Adventmarkt im Großarltal seine Pforten geschlossen, doch das nächstes Jahr kommt bestimmt.


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