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Ein ganzes Tal spielt verrückt

Letzte Woche waren nur die Narren im Waldhof unterwegs, doch mittlerweilen hat das Faschingtreiben im Großarltal seinen Höhepunkt erreicht. Am Wochenende gab es in Hüttschlag den legendären Feuerwehrball und in Großarl hatte die Bergrettung ihren alljährlichen Faschingsball im Hotel Edelweiß. Doch zum krönenden Abschluss gab´s auch dieses Jahr wieder das bunte Faschingtreiben bei den Dorfwirten am Marktplatz. Die Waldhofzwerge wollten sich auch dieses Jahr nicht zu erkennen geben und haben sich wieder “professionell” verkleidet. Nach einem Besuch  mit unserem Faschingwagen bei den Kollegen im Unterberg sind auch wir am Dorfplatz eingetroffen. Was heisst Dorfplatz, “Partyzone” würden man heutzutage dazu sagen. Wir waren nicht die einzigen, die dem Ruf vom Rohrerwirt Hannes und Toni vom Hotel Post gefolgt sind. Leider mussten wir um 17:30 Uhr wieder unseren Heimweg antreten, da viele hungrige Gäste bzw. Hexen, Feen und Seeräuber auf uns warteten. Wir kommen aber bestimmt wieder.

Die Narren sind im Kinderhotel los

Die Narren sind bei uns im Familienhotel Waldhof öfters unterwegs, doch gestern waren es ganz viele auf einmal. Altweiber heißt das Schlagwort und schon war das ganze Hotel inklusive Gäste und Personal verrückt. Gott sei Dank hat es in der Küche noch nicht um sich gegriffen, sonst hätten wir alle auch noch hungern müssen. Doch alles halb so schlimm, Berthold Nutt von der WGZ- Bank hat gerufen und alle haben sich verkleidet. Da waren Seeräuber und Weihnachtsmäuse, Scheichs und Sennerinnen zu erspähen, die Vielfalt war riesengroß. Es wurde noch extra DJ Zwingi aus Deutschland eingeflogen und einer super Party stand nichts mehr im Wege, außer bei dem einen oder anderen der nächste Schitag, den man nicht versäumen will.

Nachtrodeln beim Lammwirt

Warum eigentlich im Winterurlaub nur Schifahren? Das haben sich vergangene Woche viele unserer Gäste gedacht und sich auch mal abends in die Schiklamotten geschmissen. Eine Nachtrodelfahrt auf der Naturrodelbahn beim Lammwirt stand auf dem Programm! Für die Kinderbetreuung, während die Kleinen im Land der Träume schlummern, war gesorgt, da unsere Kinderbetreuerinnen die Babyphonüberwachung übernahmen. Und so stand einem lustigen Rodelausflug nichts mehr im Wege! Tuffi stand um 20.30 Uhr startklar vorm Hotel und ab ging’s ins Ellmautal. Schnell noch die Rodeln beim Lammwirt aufgeladen und rein ins Vergnügen. Gott sei Dank war die Rodelbahn in der Nacht beleuchtet, sonst hätten bei den 2,5 km Abfahrt sicher viele nicht mehr ins Tal gefunden ;-) Danach ließen wir den Ausflug noch gemütlich beim Lammwirt ausklingen (die Schnapserl waren besonders gut) und kehrten gegen Mitternacht wieder in unseren Waldhof zurück. Schnell noch die Babyphons bei den Kindermädls abgeholt und dann noch einen Absacker in unserer Waldhofstube. Lustig war’s und neue Freundschaften wurden auch geschlossen – kurzum: ein perfekter Abend!

Fortbildung in der Küche

Unser Küchenchef Alexander ist immer um die Fortbildung seiner Lehrlinge und Köche bemüht. Mal gibt es eine Unterrichtsstunde beim Fleischschneiden (wie dick, gegen oder mit den Fasern, …), mal eine Einführung in die glutenfreie Ernährung, …. Heute durften sich alle mal an einem Fisch versuchen. Ein Stör (er brachte auch Freunde mit) war diesmal das Objekt der Begierde. Jeder unserer Köche und Kochlehrlinge durfte einen Fisch zerlegen. Egal ob in Scheiben oder filetieren – alle hatten ihren Spass und der eine oder andere hat sogar auch was gelernt! :-)

Gäste aus fernen Ländern

Dass wir im Kinderhotel Waldhof Gäste aus aller “Herrenländer” beherbergen, ist dem Wurzl und seinen Freunden nichts Neues. Doch es gibt Stammgäste, die jedes Jahr sehr weit anreisen. Viele nehmen eine stundenlange Autofahrt auf sich, um uns im Familienhotel zu besuchen und ihre schönsten Wochen im Jahr bei uns zu verbringen. Die einen wollen Schifahren, Rodeln, oder sonst irgendwas, die anderen genießen die Almen und Wiesen im Frühling, Sommer und Herbst. Doch jedes Jahr besuchen uns ganz besondere Gäste. Von weit her sind sie gereist mit Kamelen oder hoch zu Ross. Sie haben auch ein Geschenk mitgebracht. Nicht Weihrauch, Myrrhe, und Gold wie früher, sondern ein paar Gedichte, Lieder und die “Frohe Botschaft” über die Geburt Jesu.

Und weil sich die Sternsinger solche Mühe gegeben haben, konnten sie sich auf eine ordentliche Stärkung freuen. Am Liebsten natürlich Wiener Schnitzel mit Pommes.

Neujahrsfeuerwerk

Vorgestern hatten wir im Kinderhotel Waldhof einen tollen Silvesterabend. Alles war vorbereitet: die Finnischen Feuer brannten, die “Abschussrampen” für die Raketen waren startklar, die Sektflaschen zum Köpfen bereit, die Stimmung perfekt und dann kam er, der Feind jedes Feuerwerkfreundes – der Nebel. Pünktlich um 23.30 Uhr hüllte er das Tal in seinen weissen Bann. Zuerst glaubten wir, dass er sich wieder verzieht, aber leider blieb er standhaft und wurde auch noch dichter. Na toll – jetzt haben wir ein tolles Feuerwerk geplant und keiner sieht was. Aber wir gaben die Hoffnung nicht auf, dass vielleicht doch noch die eine oder andere Rakete dem Nebel trotzt und uns mit ihren Lichterstrahlen erfreut. Um 00.15 Uhr starteten wir also wie jedes Jahr unser Waldhof-Feuerwerk. Gesehen haben wir leider nur die ersten kleineren Reketen, aber den Schein der richtig großen Feuerwerkskörper färbte den Nebel in die unterschiedlichsten Farben. War aber auch schön. All jene, die über dem Nebel waren (so auf Höhe der Mittelstation der Panoramabahn), sahen die schönsten Raketen aus dem Nebel schießen.
Nach dem Feuerwerk stärkten sich alle am köstlichen Mitternachtsbuffet und die Party ging so richtig ab. Wir aber setzten uns mit unserem Feuerwerkverantwortlichen zusammen und haben gleich eine Überraschung für die Gäste am nächsten Tag ausgemacht – ein Neujahrsfeuerwerk! Nachdem wir alle Genehmigungen eingeholt haben, informierten wir auch unsere Gäste und luden im 19.00 Uhr zum 2. Mal auf unsere Terrasse. Und es hat sich ausgezahlt: Freie Sicht und dann das Leuchten in den Kinderaugen – es war einfach gigantisch! Dieses Feuerwerk war noch imposanter als das die Jahre zuvor – vielleicht auch deshalb, weil der restliche Himmel schwarz war. Wir haben es alle genossen und jetzt überzeugt ihr euch selbst, ob es ein gelungenes Feuerwerk war:


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