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Faschingstreiben mit den Vampiren vom Kinderhotel Waldhof

Wie jedes Jahr sind wir auch diesmal wieder dabei, beim Faschingstreiben der Dorfwirte in Großarl. Heuer ging es etwas gruseliger zu im Kinderhotel Waldhof. Alle waren als “Graf Dracula und Co” verkleidet und machten sich nach dem Mittagessen mit unserem Tuffi auf zum Faschingstreiben. Zuerst ging es aber noch durch den Ortsteil Unterberg, um ein paar Kollegen zu besuchen, bevor wir am Dorfplatz eintrafen. Der Nachmittag war wie immer viel zu kurz, doch die Arbeit wartete schon. Aber nach dem Abendessen werden wir noch mal eine Spur durch Großarl ziehen.

Faschingsparty beim Wurzl im Kinderhotel Waldhof


Natürlich geht auch beim Wurzl und seinen Kindern im Kinderhotel Waldhof der Fasching nicht spurlos vorüber. Da ja morgen, am Dienstag, das große Faschingstreiben am Marktplatz stattfindet und natürlich die “Waldhofer” mit Tuffi auch dabei sein werden, hat sich Wurzl für den Rosenmontag etwa Tolles ausgedacht. Alle Kinder konnten zu den Kindermädels kommen und wurden nach Lust und Laune geschminkt. Anschließend nach dem Abendessen gab es dann eine große Faschingsparty im “Partykeller”. Die einen waren bei der Kinderdisco mit Wurzl, die anderen versuchten sich als Sänger bei Singstar und wieder andere ließen sich noch in verschiedenste Tiere, Hexen, Zauberer und was sonst so alles im Fasching rumläuft, ins Gesicht schminken.

Das Schifahren wird bei uns im Waldhof nicht nur tagsüber auf der Piste geübt, sondern auch in der Disco hält man sich fit und Wurzl hat auch tolle Lieder dazu. So geht das tägliche “Training” dann leichter von der Hand.

Erste Schwünge im Schnee

Eigentlich wollten wir dieses Jahr noch nicht damit beginnen. Ich meinte das Schifahren, mit unserer Tochter Johanna. Letztes Jahr hat sie noch gar keine Eifer gezeigt an den Schwüngen mit den zwei Brettern, die für manche die Welt bedeuten. Doch nun ist sie schon vier Jahre und wollte uns zeigen, dass es dieses Jahr schon viel besser geht, mit den Bögen. Letztes Jahr war das einzige was sie interessiert hat, das “Schuss” fahren, egal wie steil der Hang war, und egal was Mama und Papa gesagt haben. Nun nahm sich meine Frau den Wünschen an und machte sich auf zur Kinderwiese. Die Fischbacherwiese ist ein idealer Übungshang, Neigung und Sonneneinstrahlung perfekt, Pistenpräparierung  auch. Da kann man auch noch im März auf “Pulverschnee” üben. Doch Schilehrer sein bei den eigenen Kindern, das ist nicht so einfach. Nach ein paar Fahrten brannten Christine Oberschenkel und auch der Eifer von “Beiden” war verflogen. Als ich mit der kleinen Katharina sie besuchte um die Fortschritte zu dokumentieren, stellte Christine überzeugt fest: Wenn wir schon so gute Schischulen in Großarl haben, sollte auch Johanna bei den Profis das Schifahren lehrnen.

Schiausflug ins Berglandgebiet

Heute hatten sich privat einige Gesellschafter der Großarler Bergbanhnen  zusammengefunden, um das Schigebiet Großarl-Dorfgastein im Winter zu erkunden. Zuerst ging es nach Dorfgastein, um die neue 6-Sesselbahn mit Sitzheizung zu probieren, bevor wir unten in der Wengeralm vom Hüttenwirt Stefan auf einen guten Vogelbeerschnaps geladen wurden. Danach machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Fulseck, um den 2. Teil unserer im Herbst begonnenen Begehung anzutreten. Begutachtet werden sollten diesmal die “Haarlehenalm” und die “Roslehenalm” vielerorts als “Bergland” bekannt. Das Berglandhaus wurde schon vor über 80 Jahren als Schiheim geführt und es gab auch schon einen Schlepplift dort oben, von dem wir noch Fundamente aus dem Schnee ragen sahen. Unsere fachkundige Begleitung, Geschäftsführer Mag. Josef Rohrmoser erklärte uns oben am “Kiserl” mögliche Standorte von Seilbahnstationen, Sportbahnen, Kinderlifte und verschiedenste Abfahrtsvarianten.

15. Jubiläums Blasius Schlenkerfahrt Familienhotel Waldhof

Zu “Maria Lichtmess” (2. Februar) erhielten die Dienstboten früher von den Bauern für das vergangene  Jahr ihren Lohn. Viele blieben auch weiterhin beim selben Bauernhof. Wer aber den Bauern wechselte und noch keinen neuen Arbeitsplatz hatte, der steckte sich beim Kirchgang einen Löffel an den Hut. So sahen alle Bauern sofort, wer noch einen “Kostplatz”  für das nächste Jahr suchte. Wenn es dann soweit war und der Dienstplatz wechselte, wurde dann am Blasiustag, einen Tag nach Maria Lichtmess, gesiedelt. Mit “Hab und Gut” wurde er dann vom neuen Bauern meist mit dem Pferdegespann abgeholt.  Die ganzen Habseligkeiten hatten in einer einfachen Holzkiste Platz.

Einkehrschwung in der Zapfenbar

Vor kurzen waren wir selber im Schigebiet Großarl unterwegs. Gemeinsam mit den Kindern haben wir einen schönen Tag am Berg genossen und sind bei einigen Hütten eingekehrt. Bevor wir aber die Talabfahrt antreten konnten, war ein Besuch beim “Roland” noch Pflicht. Der “Roland” ist der Wirt in der Zapfenbar, an der Alpentaveren. Wenn man die Abfahrt unter dem neuen Harbachsechser runterkommt, führt kein weg an der Zapfenbar vorbei. Die Abfahrt war auch nachmittags noch im super Zustand, und die Stimmung in der Hütte war genauso gut. Nur Johanna meiner kleinen Tochter war die Musik drinnen zu laut. Sie genoss Ihren Tee auf der Sonnenterrasse. Nach gelungenen Einkehrschwung machten wir uns dann vor Einbruch der Dunkelheit wieder auf den Weg nach Hause.

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