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Saukaralm, ein winterlicher Geheimtipp

Im Sommer ist das Großarltal mit seinen vielen bewirtschafteten Almen bekannt. Aber wer von euch weiss, dass auch im Winter eine Alm geöffnet hat? Die Saukaralm ist ein beliebtes Ausflugsziel für jene, die auch mal einen Tag nicht auf der Piste verbringen wollen. Wie wäre es mal mit einem Tag auf der höchstgelegenen Alm im Grossarltal? Langlaufen, Schneeschuhwandern, Rodeln, Winterwandern, Schitouren gehen, die Aussicht über die verschneite Bergwelt genießen, … die Möglichkeiten auf der Saukaralm sind fast unbegrenzt! Auch wir haben uns einen freien Nachmittag gegönnt, die Rodel geschnappt und machten uns auf den Weg zur Saukaralm. Sepp Knapp, der Hüttenwirt, verwöhnte uns mit Köstlichkeiten (Apfelstrudel, Topfensturdel, Glühwein, …) und mit der Rodel ging es dann rasant talwärts. Ein Spass für Gross und Klein!

Perfekter Anfängerbereich Kreuzhöhe

Unsere Tochter Johanna macht beim Schifahren schon tolle Fortschritte. Bei den traumhaften Bedingungen die derzeit herrschen (Sonnenschein, tolle Fernsicht, beste Schnee- und Pistenverhältnisse) ist es kein Wunder, dass es auch Christine und mich nicht im Büro hält. Wir hatten natürlich auch eine gute Ausrede – Johanna soll auf den Schiern sicher werden :-)
Im Sommer wurde auf der Kreuzhöhe fleißig gearbeitet und so gibt es nun ein traumhaftes Anfängerareal. Mit dem neuen Tellerlift konnte Johanna im handumdrehen umgehen – einfach perfekt für Anfänger. Zwischendurch ging’s dann mit dem Sechserbubble ganz hinauf und wir konnten einen wunderschönen Rundumblick auf den Großglockner und die umliegenden Berge genießen. Die Talabfahrt haben wir aber ausgelassen, denn wofür gibt es so bequeme Gondeln?

Besuch auf der Waldhofranch

Im Sommer sind der Streichelzoo und die Ranch vom Kinderhotel Waldhof immer ein beliebtes Ziel für Jung und Alt. Im Winter jedoch sind viele Kinder mit dem Schifahren und dem Planschen in den Hallenbädern beschäftigt, da bleibt für einen Besuch bei den Tieren oft weniger Zeit. Gott sei Dank ist unsere kleine Katharina sehr verrückt nach Tieren. So müssen wir außerhalb vom Ponyreiten im Rahmen des Kinderprogramms, auch mal selber zu den Tieren. Voll bepackt mit verschiedenen Lekereien, altes Brot, Salat und Karotten haben wir uns auf den Weg gemacht. Zuerst werden immer die Hasen und Meerschweinchen besucht. Was übrig bleibt bekommen noch die beiden Ponys und dafür darf sie natürlich eine Runde reiten. Stygor wurde diesmal besonders bedacht und machte mit uns dann einen kleien Spaziergang.

Aller Anfang ist schwer

“Aller Anfang ist schwer!” Das ist ein altes Sprichwort. Und nicht zu Unrecht trifft dies auch auf das Schifahren zu. Letztes Jahr wollte ich als besserwissender Vater meiner Tochter die ersten Bögen im Schnee beibringen. Leider ist alles schief gegangen. Vater-Tochterbeziehung wurde überstrapaziert und auf  Schifahren hatte Johanna für dem Winter gar keine Lust mehr. Dieses Jahr sollte es besser werden. Mit unserem Kindermädchen Lilli,  die auch eine hervorragende Schilehrerin ist, wurde alles “viel besser”. Nach zwei Nachmittagen waren Pizzastück, bremsen und Pflugbogen schon perfekt gelernt und so wagte es auch ich wieder, mit meiner Tochter die Pisten zu erkunden. Und da der Fischbacherlift, unser Übungshang, keine Herausforderung mehr für sie war, nahmen wir uns gleich die “Zauberwaldabfahrt” am großen Berg unter die Bretter.

Gäste aus fernen Ländern

Dass wir im Kinderhotel Waldhof Gäste aus aller “Herrenländer” beherbergen, ist dem Wurzl und seinen Freunden nichts Neues. Doch es gibt Stammgäste, die jedes Jahr sehr weit anreisen. Viele nehmen eine stundenlange Autofahrt auf sich, um uns im Familienhotel zu besuchen und ihre schönsten Wochen im Jahr bei uns zu verbringen. Die einen wollen Schifahren, Rodeln, oder sonst irgendwas, die anderen genießen die Almen und Wiesen im Frühling, Sommer und Herbst. Doch jedes Jahr besuchen uns ganz besondere Gäste. Von weit her sind sie gereist mit Kamelen oder hoch zu Ross. Sie haben auch ein Geschenk mitgebracht. Nicht Weihrauch, Myrrhe, und Gold wie früher, sondern ein paar Gedichte, Lieder und die “Frohe Botschaft” über die Geburt Jesu.

Und weil sich die Sternsinger solche Mühe gegeben haben, konnten sie sich auf eine ordentliche Stärkung freuen. Am Liebsten natürlich Wiener Schnitzel mit Pommes.

Neujahrsfeuerwerk

Vorgestern hatten wir im Kinderhotel Waldhof einen tollen Silvesterabend. Alles war vorbereitet: die Finnischen Feuer brannten, die “Abschussrampen” für die Raketen waren startklar, die Sektflaschen zum Köpfen bereit, die Stimmung perfekt und dann kam er, der Feind jedes Feuerwerkfreundes – der Nebel. Pünktlich um 23.30 Uhr hüllte er das Tal in seinen weissen Bann. Zuerst glaubten wir, dass er sich wieder verzieht, aber leider blieb er standhaft und wurde auch noch dichter. Na toll – jetzt haben wir ein tolles Feuerwerk geplant und keiner sieht was. Aber wir gaben die Hoffnung nicht auf, dass vielleicht doch noch die eine oder andere Rakete dem Nebel trotzt und uns mit ihren Lichterstrahlen erfreut. Um 00.15 Uhr starteten wir also wie jedes Jahr unser Waldhof-Feuerwerk. Gesehen haben wir leider nur die ersten kleineren Reketen, aber den Schein der richtig großen Feuerwerkskörper färbte den Nebel in die unterschiedlichsten Farben. War aber auch schön. All jene, die über dem Nebel waren (so auf Höhe der Mittelstation der Panoramabahn), sahen die schönsten Raketen aus dem Nebel schießen.
Nach dem Feuerwerk stärkten sich alle am köstlichen Mitternachtsbuffet und die Party ging so richtig ab. Wir aber setzten uns mit unserem Feuerwerkverantwortlichen zusammen und haben gleich eine Überraschung für die Gäste am nächsten Tag ausgemacht – ein Neujahrsfeuerwerk! Nachdem wir alle Genehmigungen eingeholt haben, informierten wir auch unsere Gäste und luden im 19.00 Uhr zum 2. Mal auf unsere Terrasse. Und es hat sich ausgezahlt: Freie Sicht und dann das Leuchten in den Kinderaugen – es war einfach gigantisch! Dieses Feuerwerk war noch imposanter als das die Jahre zuvor – vielleicht auch deshalb, weil der restliche Himmel schwarz war. Wir haben es alle genossen und jetzt überzeugt ihr euch selbst, ob es ein gelungenes Feuerwerk war:

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