Die letzten zwei Wochen seit wir unser Kinderhotel Waldhof geschlossen haben, wurde rund um die Uhr fleißig gearbeitet. Unser Wurzl, der Waldhofzwerg, hat viele seiner Wichtelfreunde geholt, die ihm bei der Renovierung seines Zuhauses helfen. Es wurde immer bis spät in die Nacht und auch am Samstag und Sonntag gearbeitet, um den Eröffnungstermin einhalten zu können. Am 26. 11. öffnet Wurzl wieder seine Tore und dann will er natürlich den ganzen Kindern sein neues Heim zeigen. Zurzeit sind der Tischler und der Fliesenleger fleißig am Werken, am Dienstag kommen noch die Vorhänge und Lampen und dann muss noch alles geputzt werden. Es wird knapp, aber Dank der vielen unermüdlichen Helfer wird unser Wurzl alle Kinder im mehr als doppelt so grossen Wurzl-Club zum Spielen einladen.
Am Sonntag haben wir die Tore vom Kinderhotel geschlossen und schon hatte Wurzl wieder “Sonderwünsche” deponiert. Ein neues Zuhause für unseren Wurzl und alle Kinder, die ihn immer besuchen. Größer soll er werden, mit eigener Toilette und eine kleine Küche hat sich Wurzl gewünscht. Für die Babys einen geschützten Bereich und eine Bastelecke stand auch noch auf der Liste. Also konnten wir nicht lange warten und starteten am Montag gleich los. Der Terminplan ist eng gesteckt, damit Wurzl am 26. November wieder viele Kinder in seinem Wurzl-Club begrüßen kann.
Immer wieder werde ich bei meinen Wanderungen gefragt: Wie bekommt Ihr das Holz aus dem Wald? Mit dem Pferd, von Hand, oder mit dem Hubschrauber? Als wir vom Familienhotel Waldhof gestern noch zum Abschluss der Almsaison auf die Maurachalm gewandert sind, hatten wir die Möglichkeit den Holzarbeitern über die Schulter zu schauen. Für die Kinder und natürlich auch für die Erwachsenen war es ein interessantes Erlebnis, wie die Baumstämme den Berg heraufgezogen wurden. Oben angekommen wartete schon der Bagger mit dem Prozessor, und es gab kein Entrinnen mehr. Die Stämme wurden automatisch “entastet” und entsprechend “abglängt”. Danach werden sie dann vom LKW abtransportiert.
Nach reichlicher Stärkung und gemütlicher Hausmusik traten wir dann wieder den Heimweg an. Vielen dank an die Familie Gschwandtl für die gute Bewirtung und musikalischen Darbietungen während des Sommers auf Ihrer Alm und natürlich an alle anderen Almbauern, die immer eine warme Stube und Verpflegung für müde Wanderer bereit hielten.
Gestern hat unsere Küchenmannschaft vom Kinderhotel Waldhof wieder mal ein köstliches Palatschinkenbuffet gezaubert. Das heißt, die Gäste hatten die Qual der Wahl. Palatschinken mit Vanilleeis, Topfen- oder Nussfüllung, Schoko, Fruchtsaucen, Marmelade, … alles was das Herz begehrt! Hoffentlich haben Sie schon gegessen, sonst ist das folgende Video ja fast eine Folter
Es gibt bei uns im Tal der Almen eine Hütte, die ihrem Namen alle Ehre macht. Nein es ist nicht die Buttermilchalm oder die Kasalm, sondern es ist die Hirschgrubenalm im Hüttschlager Talschluß. Für Groß und Klein immer ein lohnenswertes Wanderziel, bieten sich doch unzählige Möglichkeiten die Alm zu erreichen. Für die Gemütlicheren vom Oberneureitbauern aus über den Forstweg oder vom Ort Hüttschlag direkt. Für die etwas Trainierteren gibt es noch den Steig durch den Wald und für die ganz “Fiten”, der Rundweg über die Hubgrundalm-Hühnerkaralm-Aschlreitalm-Hirschgrubenalm.
Dass bei uns im Kinderhotel Waldhof auch die größeren Kinder ganz gut aufgehoben sind, hat sich mittlerweilen schon herumgesprochen. Sei es beim einem Kickerturnier gegen seine besten Freunde oder einer Runde Kegeln (Bowling) im benachbarten Hotel Post, Sportsgeist ist beim Wurzl’s Juniorprogramm immer gefragt. Doch nicht nur Sportsgeist, sondern auch eine große Portion Mut gehört dazu, wenn man ohne Mama und Papa auf der hoteleigenen Alm übernachtet. Abendessen am Lagerfeuer grillen, kein Strom in der Hütte und abends zum Toilettengehen alleine raus aus der Hütte. Da hat schon mancher “starke Mann” bei Einbruch der Dunkelheit Bauchschmerzen bekommen und musste vom Wurzlteam abgeholt werden. Klettern ist bei den Kids auch immer ein Hit, doch so richtig professionell auf der Kletterwand der örtlichen Bergrettung mit fachkundiger Sicherung und Anleitung ist schon was anderes. Mit Blick nach oben auf die 7 bis 8 m entfernte Decke geht’s dann die verschiedenen Schwierigkeitsgrade hinauf. Beim ersten Blick nach unten verlassen so manchen dann die Kräfte und man hört immer wieder den einen Wunsch: “Ich will nach unten!” Gott sei Dank hat unser Bergrettungsmann Sepp und Anja Gruber vom Erlenhof , die gerade die Ausbildung zum Jugendbetreuer des Alpenvereins absolvert, alles bestens im Griff und so ist es für alle Kids immer wieder eine Grenzerfahrung mit leeren “Akkus” in der Wand hängen zu bleiben und sich auf ihren Sicherungspartner verlassen zu müssen.