Letzte Woche waren nur die Narren im Waldhof unterwegs, doch mittlerweilen hat das Faschingtreiben im Großarltal seinen Höhepunkt erreicht. Am Wochenende gab es in Hüttschlag den legendären Feuerwehrball und in Großarl hatte die Bergrettung ihren alljährlichen Faschingsball im Hotel Edelweiß. Doch zum krönenden Abschluss gab´s auch dieses Jahr wieder das bunte Faschingtreiben bei den Dorfwirten am Marktplatz. Die Waldhofzwerge wollten sich auch dieses Jahr nicht zu erkennen geben und haben sich wieder “professionell” verkleidet. Nach einem Besuch mit unserem Faschingwagen bei den Kollegen im Unterberg sind auch wir am Dorfplatz eingetroffen. Was heisst Dorfplatz, “Partyzone” würden man heutzutage dazu sagen. Wir waren nicht die einzigen, die dem Ruf vom Rohrerwirt Hannes und Toni vom Hotel Post gefolgt sind. Leider mussten wir um 17:30 Uhr wieder unseren Heimweg antreten, da viele hungrige Gäste bzw. Hexen, Feen und Seeräuber auf uns warteten. Wir kommen aber bestimmt wieder.
Unser Kindermädchen Nina bei den Vorbereitungen
Nina in ihrem Element
Unser Kinderhoteltuffi als Faschingswagen
Die Waldhofzwerge als Clowns verkleidet
“Pipi Tom” vom ADEG hat alles im Blick
Bei so vielen Frauen nicht einfach
Toni vom Hotel Post mit Peter haben die Bar im Griff
Edelweiß Hans mit “Frauen” und Neohotelier Hermann Neudegger, oder hat sich da einer von der Gemeinde dazugeschmuggelt?
Unsere Waldhofclowns Susa und Alexandra
Der Sonnegg Hans mit seinen Damen schaut, dass der Strom auch fließt
Die Narren sind bei uns im Familienhotel Waldhof öfters unterwegs, doch gestern waren es ganz viele auf einmal. Altweiber heißt das Schlagwort und schon war das ganze Hotel inklusive Gäste und Personal verrückt. Gott sei Dank hat es in der Küche noch nicht um sich gegriffen, sonst hätten wir alle auch noch hungern müssen. Doch alles halb so schlimm, Berthold Nutt von der WGZ- Bank hat gerufen und alle haben sich verkleidet. Da waren Seeräuber und Weihnachtsmäuse, Scheichs und Sennerinnen zu erspähen, die Vielfalt war riesengroß. Es wurde noch extra DJ Zwingi aus Deutschland eingeflogen und einer super Party stand nichts mehr im Wege, außer bei dem einen oder anderen der nächste Schitag, den man nicht versäumen will.
Warum eigentlich im Winterurlaub nur Schifahren? Das haben sich vergangene Woche viele unserer Gäste gedacht und sich auch mal abends in die Schiklamotten geschmissen. Eine Nachtrodelfahrt auf der Naturrodelbahn beim Lammwirt stand auf dem Programm! Für die Kinderbetreuung, während die Kleinen im Land der Träume schlummern, war gesorgt, da unsere Kinderbetreuerinnen die Babyphonüberwachung übernahmen. Und so stand einem lustigen Rodelausflug nichts mehr im Wege! Tuffi stand um 20.30 Uhr startklar vorm Hotel und ab ging’s ins Ellmautal. Schnell noch die Rodeln beim Lammwirt aufgeladen und rein ins Vergnügen. Gott sei Dank war die Rodelbahn in der Nacht beleuchtet, sonst hätten bei den 2,5 km Abfahrt sicher viele nicht mehr ins Tal gefunden Danach ließen wir den Ausflug noch gemütlich beim Lammwirt ausklingen (die Schnapserl waren besonders gut) und kehrten gegen Mitternacht wieder in unseren Waldhof zurück. Schnell noch die Babyphons bei den Kindermädls abgeholt und dann noch einen Absacker in unserer Waldhofstube. Lustig war’s und neue Freundschaften wurden auch geschlossen – kurzum: ein perfekter Abend!
Unser Küchenchef Alexander ist immer um die Fortbildung seiner Lehrlinge und Köche bemüht. Mal gibt es eine Unterrichtsstunde beim Fleischschneiden (wie dick, gegen oder mit den Fasern, …), mal eine Einführung in die glutenfreie Ernährung, …. Heute durften sich alle mal an einem Fisch versuchen. Ein Stör (er brachte auch Freunde mit) war diesmal das Objekt der Begierde. Jeder unserer Köche und Kochlehrlinge durfte einen Fisch zerlegen. Egal ob in Scheiben oder filetieren – alle hatten ihren Spass und der eine oder andere hat sogar auch was gelernt!
Gestern war ein herrlicher klarer Morgen und eigentlich sollte ich langsam auch mal was für die Kondition machen. Also beschloss ich gleich um 07:30 Uhr meine Tourenski unter die Füße zu schallen. Wie das bei einer Skitour so ist, musste erst Schneebericht und Lawinenwarnstufe abgefragt werden. Dazu hatte ich aber gar keine Lust. Und die unerlässliche Notfallausrüstung von Lawinenpieps, Sondierlanze und Schaufel wollte ich auch nicht hoch schleppen. Also entschloss ich mich im gesicherten Gebiet der Großarler Bergbahn aufzusteigen. Die Abfahrten waren perfekt präpariert und so nach ca. 3/4 Stunden macht ich mal Rast. Sie Sonne blinzelte gerade aus dem Ellmautal hervor, da kam mir auch schon der erste Schifahrer entgegen. Es war einfach ein herrliches Bild dort oben im Mahd beim “Haarlehenbauern” und die Pisten waren zu verlockend, um sie den anderen zu überlassen. Kurz entschlossen wurden die Fälle abgemacht und ab ging es zur 8er Gondel Hochbrand. Mit einer 3 Stunden Karte würde ich auch mein Ziel oben erreichen, aber zwischendurch gingen sich einige Abfahrten aus. Am Ende musste ich glücklich feststellen, so viele Höhenmeter habe ich bei einer Skitour noch gemacht.
Der Almenspielplatz die “Gaudialm” liegt noch im Schatten
Im Sommer ist das Großarltal mit seinen vielen bewirtschafteten Almen bekannt. Aber wer von euch weiss, dass auch im Winter eine Alm geöffnet hat? DieSaukaralmist ein beliebtes Ausflugsziel für jene, die auch mal einen Tag nicht auf der Piste verbringen wollen. Wie wäre es mal mit einem Tag auf der höchstgelegenen Alm im Grossarltal? Langlaufen, Schneeschuhwandern, Rodeln, Winterwandern, Schitouren gehen, die Aussicht über die verschneite Bergwelt genießen, … die Möglichkeiten auf der Saukaralm sind fast unbegrenzt! Auch wir haben uns einen freien Nachmittag gegönnt, die Rodel geschnappt und machten uns auf den Weg zur Saukaralm. Sepp Knapp, der Hüttenwirt, verwöhnte uns mit Köstlichkeiten (Apfelstrudel, Topfensturdel, Glühwein, …) und mit der Rodel ging es dann rasant talwärts. Ein Spass für Gross und Klein!