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Kinderhotel – Waldhof Temperatursturz

Wer mit mir letzte Woche wandern war, der konnte auf der Maurachalm bei gemütlicher Musik und guter Jause noch die sommerlichen Temperaturen genießen. Alle haben sich vor die Hütte gesetzt, das Panorama auf den Großglockner genossen und geglaubt, so wird es den ganzen Herbst weitergehen. Da der “Rupertischnee” dieses Jahr ausgeblieben war, musste er doch irgendwann kommen. Und so war es auch. Mit leichter Verspätung nicht zum Tage des Hl. Rupert (24.09.) sondern zwei Wochen später. Dafür umso heftiger. Vom Wandern lassen wir uns dennoch nicht abhalten. Wenn die Kachelöfen auf den Hütten schön warm sind und der Schnaps von innen wärmt, ist auch eine Schneewanderung ein tolles Erlebis. Anschließend noch mit dem Schlitten ins Tal, und man hat sich noch den anstrengenden Abstieg erspart. Doch lange wird der frühzeitige Wintereinbruch nicht dauern, für Anfang nächster Woche ist schon wieder warmer Südwind mit bis zu 16 Grad vorhergesagt.

Kinderhotel – Waldhof Klettersteig Saukar

Was der Herr Bürgermeister und der “Lift Sepp” schaffen, müsste auch für einen Wirt machbar sein, dacht ich mir nicht unlängst. Also machten wir uns zu zweit auf den Weg Richtung Saukaralm, eine der höchsten Almen im Tal. Auf 1840 m Seehöhe bei Anita und Sepp Knapp angekommen, machten wir eine kurze Rast, genossen die schöne Aussicht auf die umliegende Bergwelt, die hier wohl einmalig ist. Dann gings weiter zum Einstieg des Klettersteiges. Kurzer Materialcheck, prüfender Blick nach oben und los gings. Wir waren überrascht, wie gut der Steig “bella cascinaia (schöne Sennerin)”  zu klettern ist. Überall schöne Naturgriffe für Hände und Füße, ein Genuß für solche Hobbykletterer wie uns zwei. Nach ca. 20 Minuten war auch der Gipfel erreicht, ein Vogelbeerschnapserl durfte nicht fehlen und natürlich danach die Einkehr mit Jause auf der Alm.

Kinderhotel – Waldhof Unsere Murmeltiere Sissi und Franz

Wer fleissig unseren Blog liest, der kennt auch unsere Murmeltiere Sissi und Franz. Die ersten Monate haben sie sich gut eingelebt in ihrem neuen zu Hause. Die Scheue ist weg, und die Gäste können sie vom Balkon aus gut beobachten. Zurzeit sind sie damit beschäftigt, ihren Speck für den Winter “anzufressen”. Manchmal kann man sie beim “Heu machen” beobachten. Sie ziehen mit den Vorderzähnen den Hang ab und das dabei aufgenommene getrocknete Gras wird nicht gefressen, sondern gepüschelt in den Bau verfrachtet. Damit polstern sie ihre Höhle aus, um es kuschelig weich zu haben und im Winter nicht zu frieren.

Kinderhotel – Waldhof Grillen auf der eigenen Alm

Wenn der Herbst ins Land zieht und die Abende schon kühler werden, ist es mit den Grillabenden auf unser Alm vorbei. Doch beim Herunterladen der letzten Videos hatte ich wieder die Filme von den Kindern beim Würstelgrillen vor Augen. Würstelgrillen, das machen alle gerne. Aber bevor wir die Würstel am Holzstock grillen können, müssen alle Kinder fleissig Holz sammeln. Wenn der Haufen gross genug ist, kann die Grillerei losgehen. Gegessen wird dann bis der Magen voll ist und das Feuer ausgeht. Vor Einbruch der Dunkelheit starten wir dann mit Tuffi die Heimreise. Doch da das Wetter noch immer sehr schön sommerlich ist, werden wir demnächst wieder zum Kaiserschmarrnessen auf unsere Alm aufbrechen.


Kinderhotel – Waldhof Schafabtrieb von der Modereggalm

Am Eingang vom Nationalpark Hohe Tauern liegt die Modereggalm. Sie wurde dieses Jahr zur Nationalparkalm des Jahres gewählt, und beherbergt über den Sommer, mehrere hundert Schafe auf  ihren Almweiden unterm Keeskogel. Im Herbst, wenn die Tage kürzer werden, ist es auch für die Schafe Zeit, ins Tal zurückzukehren. Nachdem die Treiber mit den Schafen beim Pertillbauer angekommen sind, gibt es jedes Jahr noch ein schönes Hoffest.

Familienhotel – Hotel Waldhof -Hufeisen für Stygor und Eidfaxy

Wer unsere beiden Ponys kennt, der weiß, dass sie den ganzen Sommer über brav mit den Kindern auf die Almen wandern. Meistens zwei Kinder am Rücken, haben sie uns bei den anstrengenderen Wanderungen immer willig unterstützt. Doch noch ist der Sommer nicht vorbei, aber die Hufe von ihnen sind schon stark abgenützt. Somit haben wir uns gedacht, sie könnten neuen “Schuhe” gebrauchen. Da wir im Dorf einen guten Hufschmied haben, war das auch kein Problem. Diese Woche gleich um 07:30 Uhr ist er vorbeigekommen und hat sie mit dem Schwager Sepp, unserem Hausmeister, beschlagen. Am Anfang war es ein wenig gewöhnungsbedürftig für sie. Morgen wird sich bei der Wanderung auf die Loosbühlalm zeigen, ob die neuen Schuhe auch passen.


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