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Wanderung zur Kaiserschmarrnparty

Der Herbst ist ins Land gezogen und die sonnigen Tage dieser Woche trieben uns vom Kinderhotel Waldhof wieder hinaus in die Natur. Ein abwechslungsreiches Familienwanderprogramm stand für unsere großen und kleinen Gäste bereit. Am Montag erklomm unser Ernst mit Hilfe von Tuffi (er verkürzte den Aufstieg auf ein kindererträgliches Mass) den Saukarkopf, einen der schönsten Aussichtsberge im Tal. Am Dienstag ging es zum Grillen in den Nationalpark und am Mittwoch begleiteten uns die beiden Isländerponys wieder einmal auf die Igltalalm. Heute waren wir zum ersten Mal in diesem Jahr auf unserer Höllinghütte zur Kaiserschmarrnparty. Kaiserschmarrnparty, was ist denn das, werden sich einige fragen? Am Vormittag wird unser treuer Tuffi gestartet,  damit er die kleinen und großen Wanderer ein Stück bergwärts bringt. Nach kurzer Wanderung erreichen wir die Höllingalm. Auf 1.650 m Seehöhe bereite ich persönlich den leckeren Kaiserschmarrn nach Wunsch zu. Mit oder ohne Rosinen, einen Schuss Rum oder ganz Natur, wie es jedem am Besten schmeckt. Mit vollen “Bäuchen” und wunderschönen Eindrücken brechen wir am frühen Nachmittag wieder zum Abstieg auf.

Traumhafte Herbstwanderung

Nachdem letzte Woche noch der Schnee bis 1.600 m “hinuntergekommen” ist, hat sich das Wetter wieder auf die bessere Seite gelegt. Es herrscht zur Zeit schönes herbstliches Wanderwetter, leicht durchwachsen, aber mit geringer Gewitterneigung. Das haben wir uns vom Kinderhotel Waldhof natürlich gleich zu Nutzen gemacht um eine schöne Tour für Groß und Klein zu unternehmen. Ein Geheimtipp ist die Viehhausalm. Das erste Stück bis zur Mooslehenalm ist auch für Familien mit Kinderwägen ideal, ein kleiner Spielplatz vor Ort und die 1/2 Stunde zu laufen ist auch für kürzeste Beine zu schaffen. Danach haben wir uns für den abenteuerlichen Weg, den “Steig” entschieden. Über Wurzeln und Steine gehts durch eine Lichtung hoch, vorbei an einer “Felswand” bis man nach wieder ca. 1/2 Stunde oben auf den Forstweg trifft, der dieses Stück umgeht. Ab hier sind es nur mehr 5 Minuten und das Wanderherz wird mit einer grandiosen Aussicht belohnt und für die Kinder ist einer der abenteuerlichsten Almenspielplätze angelegt.

Die besagte Gamsbock Schaukel hat es unseren Kindern natürlich gleich angetan. Diejenigen, die noch nicht genug hatten, nahmen noch den Wetterkreutzsattel unter die Schuhsohlen. Ein vom Bauern “Festl” neu angelegtes Steigerl erspart einem den steilsten Teil des Aufstiegs bis unter die Höllwand. Kurz unterhalb der Gämsen steht das Kreuz des Wetterkreuzsattels und der Blick ist nun frei von der Bischofsmütze über Dachstein zu den Hohen Tauern.

Nun ist es aber Zeit für den Abstieg, ansonsten bleibt uns kein Schnaps mehr übrig auf der Alm und der Magen knurrt auch schon. Nach ordentlicher Jause für Leib und Seele brechen wir dann alle gemeinsam den Heimweg an.

Herrfred, der Murmel von der Kreealm

Als wir gehört haben, dass es auf der Kreealm “Bichlhütte” ein noch zahmeres Murmeltier wie unsere Sissi und den Franz gibt, mussten wir natürlich gleich eine Wanderung dorthin unternehmen. Die Kreealm lohnt sich in mehrerer Hinsicht, um sie zu besuchen. Mit etwas Glück, dass wir auch hatten, konnten wir einige Gemsen und ein paar Stück Rotwild bei der “Äsung” (fressen) beobachten und oben war dann natürlich das Murmeltier “Heerfred” der Star bei den Kindern. Auf den Armen der Sennerin Claudia fühlt er sich auch ganz sicher, doch ein wenig geheuer waren ihm die vielen Kinder dann doch nicht. Aber es gibt noch einen so schönen Spielplatz auf der Kreealm mit Kaulquappenteich und Kletterhaus, das war dann gleich wieder interessanter und “Heerfred” konnte in Ruhe seine Belohnung genießen.

Türkenbund und Enzian

Es gibt sie noch, die geschützten Blumen unserer Berge. Man muss nur wissen, wo sie zu finden sind. Hätte mich wer gefragt, wo kann man den Türkenbund sehen, wäre als Antwort wohl das Schödertal im Nationalpark Hohe Tauern oder am Jägersteig im Pitzach (Hochalmgebiet unterm Glaserer) gekommen. Doch bei meiner letzten Wanderunge auf die Arlspitze und dem Schuhflicker haben wir den Rückweg über den Lichtensteinkopf angetreten. Als wir am Kreuz eine Rast einlegten und den Blick nach Großarl genosssen, hatten wir auch den seltenen Türkenbund enteckt. Ein paar Meter weiter ist Richtung Aualm blühte auch noch der Enzian. Nicht der, den alle kennen, sondern der gelbe aus dessen Wurzel der Enzianschnaps gemacht wird. Nach so einer “naturnahen” Wanderung haben wir uns die Rast auf der Aualm gegönnt. Die Kinder konnten sich auf dem tollen Spielplatz vergnügen und ich freute mich auf meine Käsejause, die hier besonders lecker ist.

Walderdbeeren am Richtersteig

Heute vormittag haben wir 3 Mädels (Johanna, Katharina und ich) das herrliche Wetter genützt und machten eine kurze Wanderung. Direkt hintem Kinderhotel Waldhof beginnt der “Richtersteig”, ein wunderschöner Wanderweg durch Wald und Wiesen. Beim morgendlichen “Nordic Walking” mit unseren Gästen habe ich dort schon öfters Walderdbeeren entdeckt. Und diese wollten wir heute pflücken. Da es sich um eine “lange Wanderung” handelt (ca. 15 Minuten) :-) musste natürlich auch ein Rucksack mit einer Stärkung mit.

Den ganzen Weg entlang fanden wir vereinzelt Walderdbeeren und die schmeckten lecker!!

Erste Schwünge im Schnee

Eigentlich wollten wir dieses Jahr noch nicht damit beginnen. Ich meinte das Schifahren, mit unserer Tochter Johanna. Letztes Jahr hat sie noch gar keine Eifer gezeigt an den Schwüngen mit den zwei Brettern, die für manche die Welt bedeuten. Doch nun ist sie schon vier Jahre und wollte uns zeigen, dass es dieses Jahr schon viel besser geht, mit den Bögen. Letztes Jahr war das einzige was sie interessiert hat, das “Schuss” fahren, egal wie steil der Hang war, und egal was Mama und Papa gesagt haben. Nun nahm sich meine Frau den Wünschen an und machte sich auf zur Kinderwiese. Die Fischbacherwiese ist ein idealer Übungshang, Neigung und Sonneneinstrahlung perfekt, Pistenpräparierung  auch. Da kann man auch noch im März auf “Pulverschnee” üben. Doch Schilehrer sein bei den eigenen Kindern, das ist nicht so einfach. Nach ein paar Fahrten brannten Christine Oberschenkel und auch der Eifer von “Beiden” war verflogen. Als ich mit der kleinen Katharina sie besuchte um die Fortschritte zu dokumentieren, stellte Christine überzeugt fest: Wenn wir schon so gute Schischulen in Großarl haben, sollte auch Johanna bei den Profis das Schifahren lehrnen.


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