Welche Frage stellen die Kinder am Meisten, wenn sie das Kinderhotel Waldhof besuchen? Nein, es ist nicht die Frage nach den Schokobrunnen, nach den Tuffifahrten, oder der Ponyranch. Ihr werdet es nicht glauben können, aber am Meisten wird nach unserem WURZL gefragt. Wo wohnt er, wann kommt er, wo ist er? Die einen, weil sie ihn unbedingt treffen wollen, die anderen, die ihn schon kennen, vielleicht auch mit ein wenig Respekt vor ihm. Unter Zwerg oder Waldhofzwerg könnte man sich ja auch was Zierliches vorstellen, aber unser WURZL hilft ja fleißig im Hotel mit und daher ist er etwas großgewachsen – muss ja auch große Arbeiten verrichten . Wie ein Heinzelmännchen erledigt er immer nachts seine Aufgaben im Hotel (putzen, kochen, reparieren, …). Aber einmal in der Woche kommt er auch tagsüber zu uns auf Besuch und zeigt sich den Kindern. Gestern war es endlich wieder soweit: Unser WURZL kam in den Speisesaal und lud alle Kinder zur Kinderdisco ein. Die Kinder haben schnell ihre Teller leergegessen und waren pünktlich um 19:00 Uhr discofertig. Dort haben sie unsern WURZL dann so richtig gefordert – tanzen ist ja auch eine Leidenschaft vom WURZL. Hoffentlich hält er das noch lange durch, denn es sollen noch viele Kinder mit ihm Spass haben.
Diese Woche stand „Klettern“ für die großen Kinder auf unserem Programm und das kann ja wieder mal spannend werden. Zuerst fahren wir gemeinsam mit unserem Bergrettungsmann Sepp und Tuffi zum Mehrzweckhaus. Dort hat die Bergrettung Ihre Übungshalle und heute Abend dürfen wir mal zum Klettern hingehen. Toll was? Dort zeigen und erklären uns Sepp und David so allerlei Wichtiges zum Thema Klettern. Als Allererstes wurde uns gezeigt wie man einen Anseilknoten macht – dieser wird auch gefädelter Achterknoten genannt. Weiters gibt’s auch noch den Halbmastwurf – dies ist der Sicherungsknoten bei unserem Bergrettungsmann. Wie man sich richtig sichert wissen wir nun – also rein in den Sitzgurt und in die Kletterpatschen. Jetzt fehlt nur noch der Partnercheck und schon kann’s losgehen. Unsere beiden Bergrettungsmänner Sepp und David und unsere Kinderbetreuerin Lilli passen gut auf uns auf. Die Boulderwand ist 7 m hoch. Da muss man sich schon richtig festhalten und aufpassen wo man hin steigt! Unsere Lilli darf sich natürlich auch mal an der Boulderwand beweisen! Tja nach so einem tollen Abendprogramm geht’s mit unserem Tuffi wieder nach Hause in den Waldhof!
Zuerst möchten wir uns bei allen Gästen bedanken, die immer so fleißig unsere Blogbeiträge lesen! Seit dem letzten Beitrag sind ein paar Tage vergangen, doch wir hatten ja geschlossen und uns auch etwas Urlaub gegönnt
Aber wir haben die Zwischensaison nicht nur zum Faulenzen genützt – nein auch wir müssen uns mal weiterbilden:
Unsere Kindermädchen waren auf verschiedenen Schulungen in ganz Österreich unterwegs und sind mit vielen neuen Ideen zurückgekommen.
Es war wieder mal soweit – eine Fackelwanderung stand am Wochenprogramm. Um 19.00 Uhr trafen wir uns warm eingepackt vorm Hotel und zündeten die Fackeln an. Wie ein Lichtermeer schaute es aus! Gemütlich wanderten wir rund um das neue Freizeitzentrum mit dem tollen Spielplatz “Gaudi Alm” und dort warteten schon die Tiere auf uns. Die Ziegen waren ganz verrückt nach unseren Streicheleinheiten und vorallem nach unserem mitgebrachtem Brot. Nach einer 1/2 Stunde kehrten wir wieder in den ****Waldhof zurück und stärkten uns nochmal am Eisbuffet – haben wir uns ja schließlich verdient:-)
Warum eigentlich im Winterurlaub nur Schifahren? Das haben sich vergangene Woche viele unserer Gäste gedacht und sich auch mal abends in die Schiklamotten geschmissen. Eine Nachtrodelfahrt auf der Naturrodelbahn beim Lammwirt stand auf dem Programm! Für die Kinderbetreuung, während die Kleinen im Land der Träume schlummern, war gesorgt, da unsere Kinderbetreuerinnen die Babyphonüberwachung übernahmen. Und so stand einem lustigen Rodelausflug nichts mehr im Wege! Tuffi stand um 20.30 Uhr startklar vorm Hotel und ab ging’s ins Ellmautal. Schnell noch die Rodeln beim Lammwirt aufgeladen und rein ins Vergnügen. Gott sei Dank war die Rodelbahn in der Nacht beleuchtet, sonst hätten bei den 2,5 km Abfahrt sicher viele nicht mehr ins Tal gefunden Danach ließen wir den Ausflug noch gemütlich beim Lammwirt ausklingen (die Schnapserl waren besonders gut) und kehrten gegen Mitternacht wieder in unseren Waldhof zurück. Schnell noch die Babyphons bei den Kindermädls abgeholt und dann noch einen Absacker in unserer Waldhofstube. Lustig war’s und neue Freundschaften wurden auch geschlossen – kurzum: ein perfekter Abend!
Vorgestern hatten wir im Kinderhotel Waldhof einen tollen Silvesterabend. Alles war vorbereitet: die Finnischen Feuer brannten, die “Abschussrampen” für die Raketen waren startklar, die Sektflaschen zum Köpfen bereit, die Stimmung perfekt und dann kam er, der Feind jedes Feuerwerkfreundes – der Nebel. Pünktlich um 23.30 Uhr hüllte er das Tal in seinen weissen Bann. Zuerst glaubten wir, dass er sich wieder verzieht, aber leider blieb er standhaft und wurde auch noch dichter. Na toll – jetzt haben wir ein tolles Feuerwerk geplant und keiner sieht was. Aber wir gaben die Hoffnung nicht auf, dass vielleicht doch noch die eine oder andere Rakete dem Nebel trotzt und uns mit ihren Lichterstrahlen erfreut. Um 00.15 Uhr starteten wir also wie jedes Jahr unser Waldhof-Feuerwerk. Gesehen haben wir leider nur die ersten kleineren Reketen, aber den Schein der richtig großen Feuerwerkskörper färbte den Nebel in die unterschiedlichsten Farben. War aber auch schön. All jene, die über dem Nebel waren (so auf Höhe der Mittelstation der Panoramabahn), sahen die schönsten Raketen aus dem Nebel schießen.
Nach dem Feuerwerk stärkten sich alle am köstlichen Mitternachtsbuffet und die Party ging so richtig ab. Wir aber setzten uns mit unserem Feuerwerkverantwortlichen zusammen und haben gleich eine Überraschung für die Gäste am nächsten Tag ausgemacht – ein Neujahrsfeuerwerk! Nachdem wir alle Genehmigungen eingeholt haben, informierten wir auch unsere Gäste und luden im 19.00 Uhr zum 2. Mal auf unsere Terrasse. Und es hat sich ausgezahlt: Freie Sicht und dann das Leuchten in den Kinderaugen – es war einfach gigantisch! Dieses Feuerwerk war noch imposanter als das die Jahre zuvor – vielleicht auch deshalb, weil der restliche Himmel schwarz war. Wir haben es alle genossen und jetzt überzeugt ihr euch selbst, ob es ein gelungenes Feuerwerk war: