Wie jedes Jahr sind wir auch diesmal wieder dabei, beim Faschingstreiben der Dorfwirte in Großarl. Heuer ging es etwas gruseliger zu im Kinderhotel Waldhof. Alle waren als “Graf Dracula und Co” verkleidet und machten sich nach dem Mittagessen mit unserem Tuffi auf zum Faschingstreiben. Zuerst ging es aber noch durch den Ortsteil Unterberg, um ein paar Kollegen zu besuchen, bevor wir am Dorfplatz eintrafen. Der Nachmittag war wie immer viel zu kurz, doch die Arbeit wartete schon. Aber nach dem Abendessen werden wir noch mal eine Spur durch Großarl ziehen.
Natürlich geht auch beim Wurzl und seinen Kindern im Kinderhotel Waldhof der Fasching nicht spurlos vorüber. Da ja morgen, am Dienstag, das große Faschingstreiben am Marktplatz stattfindet und natürlich die “Waldhofer” mit Tuffi auch dabei sein werden, hat sich Wurzl für den Rosenmontag etwa Tolles ausgedacht. Alle Kinder konnten zu den Kindermädels kommen und wurden nach Lust und Laune geschminkt. Anschließend nach dem Abendessen gab es dann eine große Faschingsparty im “Partykeller”. Die einen waren bei der Kinderdisco mit Wurzl, die anderen versuchten sich als Sänger bei Singstar und wieder andere ließen sich noch in verschiedenste Tiere, Hexen, Zauberer und was sonst so alles im Fasching rumläuft, ins Gesicht schminken.
Das Schifahren wird bei uns im Waldhof nicht nur tagsüber auf der Piste geübt, sondern auch in der Disco hält man sich fit und Wurzl hat auch tolle Lieder dazu. So geht das tägliche “Training” dann leichter von der Hand.
Heute hatten sich privat einige Gesellschafter der Großarler Bergbanhnen zusammengefunden, um das Schigebiet Großarl-Dorfgastein im Winter zu erkunden. Zuerst ging es nach Dorfgastein, um die neue 6-Sesselbahn mit Sitzheizung zu probieren, bevor wir unten in der Wengeralm vom Hüttenwirt Stefan auf einen guten Vogelbeerschnaps geladen wurden. Danach machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Fulseck, um den 2. Teil unserer im Herbst begonnenen Begehung anzutreten. Begutachtet werden sollten diesmal die “Haarlehenalm” und die “Roslehenalm” vielerorts als “Bergland” bekannt. Das Berglandhaus wurde schon vor über 80 Jahren als Schiheim geführt und es gab auch schon einen Schlepplift dort oben, von dem wir noch Fundamente aus dem Schnee ragen sahen. Unsere fachkundige Begleitung, Geschäftsführer Mag. Josef Rohrmoser erklärte uns oben am “Kiserl” mögliche Standorte von Seilbahnstationen, Sportbahnen, Kinderlifte und verschiedenste Abfahrtsvarianten.
Vor kurzen waren wir selber im Schigebiet Großarl unterwegs. Gemeinsam mit den Kindern haben wir einen schönen Tag am Berg genossen und sind bei einigen Hütten eingekehrt. Bevor wir aber die Talabfahrt antreten konnten, war ein Besuch beim “Roland” noch Pflicht. Der “Roland” ist der Wirt in der Zapfenbar, an der Alpentaveren. Wenn man die Abfahrt unter dem neuen Harbachsechser runterkommt, führt kein weg an der Zapfenbar vorbei. Die Abfahrt war auch nachmittags noch im super Zustand, und die Stimmung in der Hütte war genauso gut. Nur Johanna meiner kleinen Tochter war die Musik drinnen zu laut. Sie genoss Ihren Tee auf der Sonnenterrasse. Nach gelungenen Einkehrschwung machten wir uns dann vor Einbruch der Dunkelheit wieder auf den Weg nach Hause.
Wenn es draußen stürmt und schneit, dann fühlen sich unsere beiden Isländerponys “Stygor” und “Eidfaxy” vom “Kinderhotel Waldhof” am wohlsten. Ihr dickes Winterfell schützt sie vor Nässe und Kälte, nur die Kinder vermissen sie an manchen Tagen. Damit ihnen aber auch im Winter nicht zu langweilig wird, haben wir auch das Ponyreiten im Winterkinderprogramm mit dabei. Am überdachten Reitplatz ist der Schnee kein Problem. Die Kinder, die nach dem Schifahren noch nicht müde von so viel frischer Luft sind, können sich Abends noch auf dem Pferderücken austoben. So vergeht für die beiden Ponys auch der Winter nicht zu eintönig,. Hin und wieder werden Sie auch ausgeritten und erst im Advent hatten sie Besuch von den beiden Adventeseln “Roky” und “Elsa”.
Das Ende des Jahres 2009 stand vor der Türe, und alle fleissigen Heinzelmännchen imKinderhotel Waldhof bereiteten sich schon seit ein paar Tagen darauf vor. Das Haus musste festlich dekoriert werden, die Musik für die Party aufgebaut und natürlich wurde unsere Terrasse für den Jahrswechsel hergerichtet. Gläser zum Anstoßen, Raketenabschussrampen fürdie Kinder, Finnische Feuer zum Wärmen und nicht zu vergessen, den Sekt und Champagner einzukühlen. Der Abend verlief gut, die Stimmung war schon toll als “pünktlich” zu Mitternacht der Jahreswechsel mit einem schönen Feuerwerk eingeleitet wurde. Danach ging die Party erst richtig los und es wurde gefeiert bis in die Morgenstunden. Einige hätten gleich schon mit unseren Barkellnern zum Frühstücksbuffet gehen können.
Nun wünsche ich allen ein Gutes Neues Jahr, viel GLÜCK und GESUNDHEIT.