Diese Woche war es wieder soweit: die WGZ-Bank machte Großarl und seine Pisten unsicher! Wie jedes Jahr hatten die WGZ-ler ihr Quartier im Waldhof aufgeschlagen und eine ereignisreiche Woche stand ihnen bevor. Morgens ging es immer sehr früh zum Schifahren, denn da war der Schnee noch gut und am Nachmittag wurde der Almenspielplatz und das Freizeitzentrum belagert. Da gab’s Fußball- und Minigolfturniere für die Jungen und Aprés Ski in der Rauchkuchl und Beachparty auf der Sonnenterrasse für die Älteren. Am Donnerstag war dann auch noch eine Überraschung angesagt. Der Showbarkeeper gab im Kinderhotel Waldhof sein Bestes und der Höhepunkt war eine atemberaubende Feuershow. Und schon ist die Woche wieder vorbei, heute heisst es wieder Abschied nehmen von Freunden und Bekannten - bis nächstes Jahr!
Gestern war ein herrlicher klarer Morgen und eigentlich sollte ich langsam auch mal was für die Kondition machen. Also beschloss ich gleich um 07:30 Uhr meine Tourenski unter die Füße zu schallen. Wie das bei einer Skitour so ist, musste erst Schneebericht und Lawinenwarnstufe abgefragt werden. Dazu hatte ich aber gar keine Lust. Und die unerlässliche Notfallausrüstung von Lawinenpieps, Sondierlanze und Schaufel wollte ich auch nicht hoch schleppen. Also entschloss ich mich im gesicherten Gebiet der Großarler Bergbahn aufzusteigen. Die Abfahrten waren perfekt präpariert und so nach ca. 3/4 Stunden macht ich mal Rast. Sie Sonne blinzelte gerade aus dem Ellmautal hervor, da kam mir auch schon der erste Schifahrer entgegen. Es war einfach ein herrliches Bild dort oben im Mahd beim “Haarlehenbauern” und die Pisten waren zu verlockend, um sie den anderen zu überlassen. Kurz entschlossen wurden die Fälle abgemacht und ab ging es zur 8er Gondel Hochbrand. Mit einer 3 Stunden Karte würde ich auch mein Ziel oben erreichen, aber zwischendurch gingen sich einige Abfahrten aus. Am Ende musste ich glücklich feststellen, so viele Höhenmeter habe ich bei einer Skitour noch gemacht.
Der Almenspielplatz die “Gaudialm” liegt noch im Schatten
Unsere Tochter Johanna macht beim Schifahren schon tolle Fortschritte. Bei den traumhaften Bedingungen die derzeit herrschen (Sonnenschein, tolle Fernsicht, beste Schnee- und Pistenverhältnisse) ist es kein Wunder, dass es auch Christine und mich nicht im Büro hält. Wir hatten natürlich auch eine gute Ausrede – Johanna soll auf den Schiern sicher werden
Im Sommer wurde auf der Kreuzhöhe fleißig gearbeitet und so gibt es nun ein traumhaftes Anfängerareal. Mit dem neuen Tellerlift konnte Johanna im handumdrehen umgehen – einfach perfekt für Anfänger. Zwischendurch ging’s dann mit dem Sechserbubble ganz hinauf und wir konnten einen wunderschönen Rundumblick auf den Großglockner und die umliegenden Berge genießen. Die Talabfahrt haben wir aber ausgelassen, denn wofür gibt es so bequeme Gondeln?
“Aller Anfang ist schwer!” Das ist ein altes Sprichwort. Und nicht zu Unrecht trifft dies auch auf das Schifahren zu. Letztes Jahr wollte ich als besserwissender Vater meiner Tochter die ersten Bögen im Schnee beibringen. Leider ist alles schief gegangen. Vater-Tochterbeziehung wurde überstrapaziert und auf Schifahren hatte Johanna für dem Winter gar keine Lust mehr. Dieses Jahr sollte es besser werden. Mit unserem Kindermädchen Lilli, die auch eine hervorragende Schilehrerin ist, wurde alles “viel besser”. Nach zwei Nachmittagen waren Pizzastück, bremsen und Pflugbogen schon perfekt gelernt und so wagte es auch ich wieder, mit meiner Tochter die Pisten zu erkunden. Und da der Fischbacherlift, unser Übungshang, keine Herausforderung mehr für sie war, nahmen wir uns gleich die “Zauberwaldabfahrt” am großen Berg unter die Bretter.
Auch die Drei Mädels vom Kinderhotel Waldhof machten am 15. April nochmal die Pisten unsicher. Was für super Pisten es noch um diese Zeit gibt? Super! Natürlich war auch der Chef oben am Berg und schaute ob seine Damen und Gäste wirklich noch den Schnee oder nur die Hütten testeten. Überzeugt euch doch selbst.
Wenn man sich die Temperaturen auf dem Thermometer ansieht und die Natur beobachtet, dann denkt man eigentlich gar nicht mehr an den Winter. Und viele sind gar nicht mehr auf’s Schifahren eingestellt. Aber die können wir im Kinderhotel eines Besseren belehren! Bei uns in Grossarl geht es noch PERFEKT zum Schifahren!!! Und wem haben wir das zu verdanken? Genau – den fleißigen Helfern von der Bergbahn. Die Pistenraupenfahrer und überhaupt das gesamte Personal der Grossarler Bergbahn arbeiten Tag und Nacht daran, dass wir am nächsten Morgen “wie am Butterbrot” die Hänge befahren können. Und das den ganzen Winter durch – von saisonal bedingter Müdigkeit können wir noch nichts erkennen. Überzeugt euch selbst – wie toll das Schifahren auch noch im April sein kann! VIEL SPASS