Gestern morgen kam unser Hausmeister Sepp freudestrahlend vom Tiere füttern zurück und verkündete, dass unsere Schnucki endlich Nachwuchs bekommen hat! Am Nachmittag mussten auch wir unsere Neugier stillen und so machten Johanna, Katharina und ich uns auf den Weg zu unserer “Waldhof-Ranch”. Dort trafen wir Opa Lenz und der hat sich mit uns den neuen Waldhofbewohner angesehen. Natürlich musste Johanna das kleine Zicklein auch streicheln und Opa zeigte ihr, wie schnell das Herz der kleinen Ziege schlägt.
Katharina hat das ganze Geschehen aus sicherer Entfernung beobachtet, denn ganz geheuer waren ihr die vielen Tiere dann doch nicht. Auf Mama’s Arm ist es halt doch am sichersten (daher auch das Wackeln beim Filmen).
Übrigens – das Zicklein ist ein “Mädchen” oder in der Mundart auch “Hedei” (weibliches Zicklein) genannt und braucht jetzt unbedingt noch noch einen Namen. Fällt euch ein passender ein? Wir freuen uns auf eure Vorschläge!
Im Sommer ist das Meerschweinchengehege bei den Kindern vom Kinderhotel Waldhof immer ein sehr beliebtes Ziel, doch im Winter müssen unsere kleinen putzigen Nager dann umziehen. Sie ziehen nicht weit weg. Gleich oberhalb vom Streichelzoo ist unserer Sattelkammer und dort haben sie eine kuscheliege Box mit viel Heu zum eingraben und verstecken. Nachmittags wenn wir gemeinsam mit dem Kinderclub dort oben sind, ist der Besuch bei unseren Freunden eine Pflicht. Unsere kleine Katharina hat noch ein wenig Angst davor, aber Johanna ist kaum wieder aus dem Stall herauszubringen.
Wenn es draußen stürmt und schneit, dann fühlen sich unsere beiden Isländerponys “Stygor” und “Eidfaxy” vom “Kinderhotel Waldhof” am wohlsten. Ihr dickes Winterfell schützt sie vor Nässe und Kälte, nur die Kinder vermissen sie an manchen Tagen. Damit ihnen aber auch im Winter nicht zu langweilig wird, haben wir auch das Ponyreiten im Winterkinderprogramm mit dabei. Am überdachten Reitplatz ist der Schnee kein Problem. Die Kinder, die nach dem Schifahren noch nicht müde von so viel frischer Luft sind, können sich Abends noch auf dem Pferderücken austoben. So vergeht für die beiden Ponys auch der Winter nicht zu eintönig,. Hin und wieder werden Sie auch ausgeritten und erst im Advent hatten sie Besuch von den beiden Adventeseln “Roky” und “Elsa”.
Es ist Sonntag Nachmittag, das Tal schön verschneit und bis zum Abendessen sind noch ein paar Stunden Zeit. Was liegt also näher, als mit meiner Familie den Adventmarkt im Dorf zu besuchen. Nach einen kurzen Spaziergang sind wir auch schon mitten drin. Hier riecht´s nach Glühpunsch und dort am Stand vorm Café Gruber locken die frischen Waffeln von unserem Kindermädchen Kathrin. Gar nicht so schlecht - hätte auch eine Köchin nicht besser können. Johanna wollte unbedingt die Esel besuchen, die während der Woche bei Eidfaxy und Stygor Unterschlupf gefunden haben. Also schlenderten wir gemütlich an den Sängern vorbei Richtung Schulgasse. Dort spielten die Bläser gerade ein Stück für die Adventmarktbesucher. Wir probierten noch von den köstlichen, mit Allerlei überbackenen Bauernbroten des Aubauern und sagten den Eseln und Schafen “Grüß Gott”. Nach dem Plausch mit einigen Bekannten machten wir uns wieder auf den Weg nach Hause, mit einem warmen weihnachtlichen Gefühl begleitet. Ich hoffe, es kam nicht nur vom Glühmost, und nächstes Wochenende werden wir bestimmt noch einige Veranstaltungen am Adventmarkt besuchen.
Des öfteren werde wir gefragt, ob hinter dem Hotel Waldhof ein Zirkus seine Zelte aufgeschlagen hat. Aber nein, das ist unsere neue Überdachung für den Reitplatz. Damit alle Kinder die Gelegenheit zum Ponyreiten haben, wurde die Waldhofranch im Sommer 2008 überdacht. Egal ob Regen oder Schneefall, das Ponyreiten mit den Kindermädchen, oder für Geübte auch ganz alleine, kann nicht mehr ins Wasser fallen. Und auch unsere Islandponys “Stygor” und “Eidfaxy” haben ihre Freude, am neuen überdachten Auslauf.
Wer fleissig unseren Blog liest, der kennt auch unsere Murmeltiere Sissi und Franz. Die ersten Monate haben sie sich gut eingelebt in ihrem neuen zu Hause. Die Scheue ist weg, und die Gäste können sie vom Balkon aus gut beobachten. Zurzeit sind sie damit beschäftigt, ihren Speck für den Winter “anzufressen”. Manchmal kann man sie beim “Heu machen” beobachten. Sie ziehen mit den Vorderzähnen den Hang ab und das dabei aufgenommene getrocknete Gras wird nicht gefressen, sondern gepüschelt in den Bau verfrachtet. Damit polstern sie ihre Höhle aus, um es kuschelig weich zu haben und im Winter nicht zu frieren.