Im Streichelzoo im Kinderhotel Waldhof haben unser putzigen Meerschweinchen wieder Nachwuchs bekommen. Nicht nur eines sondern gleich 10 Stk haben das Licht der Welt erblickt und verstecken sich noch ein wenig scheu hinter Mama und Papa. Wenn sie aber von den Kindern fleissig mit Gras und anderen Leckereien verwöhnt werden, werden auch sie zutraulich werden.
Neulich ist meine Tochter Johanna ganz aufgeregt zu mir ins Büro gekommen, ich müsste sofort mit ihr zu den Streicheltieren auf die Ranch gehen. Sie hat gehört, dass wir schon wieder Nachwuchs bekommen haben. Diesmal war unser Meerschweinchen “Mulle” an der Reihe. Ihrem dicken Bauch zu urteilen, sagte vorher noch mein Schwager Sepp, kann es nicht mehr lange dauern. Oben angekommen sahen wir 3 kleine putzige Jungtiere im Stall, voll behaart und schon an einer Karotte nagend. Kaum zu glauben, dass sie erst einen Tag alt sind.
Gestern morgen kam unser Hausmeister Sepp freudestrahlend vom Tiere füttern zurück und verkündete, dass unsere Schnucki endlich Nachwuchs bekommen hat! Am Nachmittag mussten auch wir unsere Neugier stillen und so machten Johanna, Katharina und ich uns auf den Weg zu unsererem Familienhotel Streichelzoo die “Waldhof-Ranch”. Dort trafen wir Opa Lenz und der hat sich mit uns den neuen Waldhofbewohner angesehen. Natürlich musste Johanna das kleine Zicklein auch streicheln und Opa zeigte ihr, wie schnell das Herz der kleinen Ziege schlägt.
Katharina hat das ganze Geschehen aus sicherer Entfernung beobachtet, denn ganz geheuer waren ihr die vielen Tiere dann doch nicht. Auf Mama’s Arm ist es halt doch am sichersten (daher auch das Wackeln beim Filmen).
Übrigens – das Zicklein ist ein “Mädchen” oder in der Mundart auch “Hedei” (weibliches Zicklein) genannt und braucht jetzt unbedingt noch noch einen Namen. Fällt euch ein passender ein? Wir freuen uns auf eure Vorschläge!
Im Sommer ist das Meerschweinchengehege bei den Kindern vom Kinderhotel Waldhof immer ein sehr beliebtes Ziel, doch im Winter müssen unsere kleinen putzigen Nager dann umziehen. Sie ziehen nicht weit weg. Gleich oberhalb vom Streichelzoo ist unserer Sattelkammer und dort haben sie eine kuscheliege Box mit viel Heu zum eingraben und verstecken. Nachmittags wenn wir gemeinsam mit dem Kinderclub dort oben sind, ist der Besuch bei unseren Freunden eine Pflicht. Unsere kleine Katharina hat noch ein wenig Angst davor, aber Johanna ist kaum wieder aus dem Stall herauszubringen.
Wenn es draußen stürmt und schneit, dann fühlen sich unsere beiden Isländerponys “Stygor” und “Eidfaxy” vom Kinderhotel Waldhof am wohlsten. Ihr dickes Winterfell schützt sie vor Nässe und Kälte, nur die Kinder vom Famiilienhotel vermissen sie an manchen Tagen. Damit ihnen aber auch im Winter nicht zu langweilig wird, haben wir auch das Ponyreiten im Winterkinderprogramm mit dabei. Am überdachten Reitplatz ist der Schnee kein Problem. Die Kinder, die nach dem Schifahren noch nicht müde von so viel frischer Luft sind, können sich Abends noch auf dem Pferderücken austoben. So vergeht für die beiden Ponys auch der Winter nicht zu eintönig,. Hin und wieder werden Sie auch ausgeritten und erst im Advent hatten sie Besuch von den beiden Adventeseln “Roky” und “Elsa”.
Es ist Sonntag Nachmittag, das Tal schön verschneit und bis zum Abendessen sind noch ein paar Stunden Zeit. Was liegt also näher, als mit meiner Familie den Adventmarkt im Dorf zu besuchen. Nach einen kurzen Spaziergang sind wir auch schon mitten drin. Hier riecht´s nach Glühpunsch und dort am Stand vorm Café Gruber locken die frischen Waffeln von unserem Kindermädchen Kathrin. Gar nicht so schlecht - hätte auch eine Köchin nicht besser können. Johanna wollte unbedingt die Esel besuchen, die während der Woche bei Eidfaxy und Stygor Unterschlupf gefunden haben. Also schlenderten wir gemütlich an den Sängern vorbei Richtung Schulgasse. Dort spielten die Bläser gerade ein Stück für die Adventmarktbesucher. Wir probierten noch von den köstlichen, mit Allerlei überbackenen Bauernbroten des Aubauern und sagten den Eseln und Schafen “Grüß Gott”. Nach dem Plausch mit einigen Bekannten machten wir uns wieder auf den Weg nach Hause, mit einem warmen weihnachtlichen Gefühl begleitet. Ich hoffe, es kam nicht nur vom Glühmost, und nächstes Wochenende werden wir bestimmt noch einige Veranstaltungen am Adventmarkt besuchen.